Evangelische Kirchengemeinde Stieghorst-Hillegossen · Reichenberger Str. 7 · 33605 Bielefeld
Gemeindebüro: Alexandra Hettwer · Tel. 0521 20 04 42 · BI-KG-Stieghorst-Hillegossen@ekvw.de
Bürozeiten: Mo · Mi · Fr | 9.00 -13.00 Uhr · Do | 15.00 - 18.00 Uhr || Bankverbindung: Sparkasse Bielefeld IBAN DE95 4805 0161 0070 5109 79
Kirchliche Jugend
Sommerfreizeit 03.08. - 14.08.26
für Jugendliche von 10 -14 Jahre
Melde Dich hier an: Anmeldung Sommerfreizeit
Mixed Pickles in Stieghorst:
der Treffpunkt für Teamer:innen und alle, die es werden wollen. alle 2 Wochen diesntags
Sommer-Segen
Freitag, 17.07.26 · 19.00 Uhr · in Stieghorst
Bei Fragen:
evjubi.region.so@kirche-Bielefeld.de
Mehr Infos zu unseren Angeboten finden Sie weiter unten auf unserer Website.
Gemeinsam beim Frühstück
Do., 18.06.26 · 17.09.26 · jeweils 9.30 Uhr
Gemeindehaus Stieghorst · Anmeldung bis Freitag vor dem Frühstück im Gemeindebüro:
bi-kg-stieghorst-hillegossen@ekvw.de oder Tel. 0521.200442
Kleine Sommer-Konzertreihe
OWL-Hornensemble
unter der Leitung von Martin Leins
Samstag, 20. Juni 2026 · 18.00 Uhr
Ev. Kirche Stieghorst
Kinderchor-Musical
Sonntag, 21. Juni 2026 · 16.00 Uhr
Ev. Kirche Stieghorst
Klare Sicht! - Chorprojekt für Erwachsene
Samstag, 27. Juni 2026 · 18.00 Uhr
Ev. Kirche Stieghorst
Soulfood
In die Seele gesungen und gespielt
Unsere neue Gottesdienstreihe in der Sommerferienzeit feiert die Vielfalt der Lieder: Wir entdecken Melodien, die uns beschwingen und voller Freude durch den Tag tragen, aber auch leise Töne, die uns in schweren Momenten sanft berühren.
Das Programm finden Sie hier
Einfach Heiraten
Am 26.06.2026 lädt die Aktion „Einfach heiraten“ in Bielefeld dazu ein, die Liebe zu feiern: unkompliziert, spontan und festlich. Ob gleichgeschlechtlich, frisch verliebt oder seit über 30 Jahren zusammen: In der Süsterkirche könnt ihr euch zwischen 14.00 und 20.00 Uhr kirchlich trauen oder segnen lassen; mit oder ohne Voranmeldung. Weitere Infos:
www.einfachheiraten.info
Kirchliche Jugend im Osten Bielefelds
Anmeldung zur Sommerfreizeit
für Jugendliche zwischen 10 und 14 Jahren
Vom 03.08. bis 14.08.26 wollen wir gemeinsam die Ferien an der Hollager Mühle genießen.
Dich erwarten viele tolle Aktionen, Schwimmen, Boot fahren, Geländespiele, Kreativangebote, Lagefeuer, gemeinsames Kochen und jede Menge Spiel und Spaß. Untergebracht sind wir in Zelten.
Melde Dich hier an: Anmeldung Sommerfreizeit
Mixed Pickles in Stieghorst
der Treffpunkt für Teamer:innen und alle, die es werden wollen
Alle zwei Wochen Dienstags (in geraden Wochen) treffen wir uns mit allen an der Jugendarbeit interessierten Jugendlichen ab 14 Jahren im Jugendraum in der Kirche. Wir starten unseren Abend mit einem gemeinsamen Essen gefolgt von einem abwechslungsreichen Programm. Mal inhaltliche und theoretisch, um für (fast) alle Situationen in der Jugendarbeit vorbereitet zu sein, aber vor allem ganz praktisch: Gemeinsames Spielen, Kreativtechniken ausprobieren, verrückte Sportarten testen, Bibelgeschichten erleben und erzählen. Du hast Lust dich mit anderen Jugendlichen der Region Süd-Ost zu treffen und coole Aktionen zu planen und durchzuführen? Aber auch, einfach mal zu chillen, gemeinsam zu essen und Gemeinschaft zu erfahren? Dann bist du bei uns genau richtig.
Für Fragen und Infos kannst du gern eine Mail an schicken evjubi.region.so@kirche-bielefeld.de
Sommer-Segen
Zu Beginn der Ferien laden wir alle aktiven und ehemaligen ehrenamtlich engagierten Jugendlichen der Region zu einem gemütlichen Grillabend mit Spiel und Spaß ein.
Freitag, 17.07.26 · 19.00 Uhr · in Stieghorst
Bei Fragen melden Sie sich gerne: Evjubi.Region.SO@kirche-bielefeld.de
Regionalisierung
Siehe, ich mache alles neu!?
Die Jahreslosung 2026 macht in manchen Zusammenhängen Hoffnung und Mut. Aber gleich alles ändern und neu machen? Das klingt auch radikal und ein wenig beängstigend. Mit Blick auf die Gemeindeleben in unserer Region ist es nicht das Ziel, alles neu zu machen. Aber wir müssen uns den Herausforderungen stellen, die die aktuellen und absehbaren Bedingungen mit sich bringen.
Die Herausforderungen
In allen Bereichen des Personals (Pfarrpersonen, Kirchenmusik, Verwaltung,…) sehen wir deutlich, dass Ruhestände bevorstehen. Die entstehenden Lücken werden nicht durch neues Personal „aufgefüllt“. Das Personal, das bleibt, kann nicht die vollumfängliche Arbeit übernehmen. Beispiel: Wo früher in der jetzigen Region „Südost“ insgesamt wesentlich mehr Pfarrpersonen gearbeitet haben, werden es 2035 3-5 sein. Anders als es bisher üblich war, gibt es nicht mehr eine Pfarrperson pro Kirchturm.
Gleichzeitig wird unsere Haupteinnahmequelle kleiner: die Kirchensteuereinnahmen. Auch hier wird dementsprechend absehbar, dass Personal und Gebäude schwerer zu erhalten sein werden.
Warum muss sich jetzt etwas verändern?
Es ist nicht möglich, alles so zu behalten, wie es war. Weniger Hauptamtliche können nicht aufrechterhalten, was früher war; dafür fehlt Arbeitszeit und -kraft. Wenn wir jetzt anstehende Ruhestände und die finanzielle Entwicklung nicht beachten, wenn wir nicht beginnen, Lösungen für unsere Gemeinden finden, gehen wir unvorbereitet auf diese Situationen zu. So würde einiges gegen die Wand fahren. Wenn wir das aber tun, liegen darin Chancen, zukünftig weiterhin unseren Glauben in Gemeinschaft zu leben und einen Unterschied im Leben der Menschen zu machen. Ja, manches wird anders, manches wird neu, von manchem müssen wir uns verabschieden. Doch: Gott hat uns nicht gegeben den Geist der Furcht, sondern der Kraft, der Liebe und der Besonnenheit.
Was neu wird: regionale Zusammenarbeit
Wir, die Gemeinden Altenhagen-Milse, Apostel, Brake, Heepen-Oldentrup, Markus, Stieghorst-Hillegossen und Ubbedissen-Lämershagen, sind als Region „Süd-Ost“ gemeinsam unterwegs. Das bedeutet, dass wir zusammenarbeiten werden. Besonders mit Blick auf das Personal schauen wir, welche Stellen wir haben und wo wir sie in der Region sinnvoll und nachhaltig einsetzen. Beispiel: Die Beerdigungsdienste für die Gemeinde Ubbedissen-Lämershagen sind auf das pastorale Team aufgeteilt (Beerdigungswochen). Ein weiteres Beispiel: Altenhagen-Milse und Brake haben ein gemeinsames Gemeindebüro.
Was bleiben kann oder: Gibt es jetzt nur noch einen einzigen Seniorenkreis, für den ich quer durch die Region fahren muss?
Nein! Solange es Orte zum Treffen und Menschen gibt, die die Kreise organisieren, finden diese wie gewohnt statt. Beispiel: Der Frühstückskreis Brake wird von einem ehrenamtlichen Team geführt und findet weiterhin dort statt. Das pastorale Personal steht zur Verfügung, wenn beispielsweise Andachten gewünscht sind.
Was sich ändern darf oder: Wenn es weniger hauptamtliches Personal gibt, müssen dann Ehrenamtliche alles machen?
Wenn es Ehrenamtliche gibt, die Spaß, Zeit und Motivation dafür mitbringen, ob kurzzeitig oder fast ein Leben lang – gerne! Eine Pfarrperson allein kann nicht das Gemeindeleben tragen – das konnten sie noch nie. Gemeinde lebt von Menschen, die sich beteiligen. Dazu gehört dann, dass sie das nötige Know-How bekommen und begleitet werden. Beispiele sind Besuchsdienstkreise oder Gottesdienste in unserer Region, die von Ehrenamtlichen ohne Beteiligung einer Pfarrperson gestaltet oder geleitet werden.
Genau wie beim hauptamtlichen Personal gilt: niemand soll sich überlasten. Das bedeutet: Wir tun, was Zeit und Kraft ermöglichen. Da kann Neues entstehen, aber auch manches liegen bleiben. Wenn alle, die in den Gemeinden aktiv sind, dauerhaft an der Überlastungsgrenze sind, dann wird über kurz oder lang vieles zusammenbrechen.
Wer entscheidet über Veränderungen oder: Was passiert mit den Presbyterien?
Presbyterien leiten die Kirchengemeinde. Die Gemeindeglieder schlagen ihre Mitglieder vor und wählen sie. Aktuell haben wir sieben Presbyterien in unserer Region, die Beschlüsse fassen, und seit Mitte 2025 die sog. Steuerungsgruppe für die Region. Aus jeder Gemeinde der Region wurde eine Person dorthin entsandt. Die Steuerungsgruppe ist kein Entscheidungsgremium, sondern entlastet die Presbyterien: Hier werden die Arbeitsfelder besprochen, zu denen sich Arbeitskreise treffen, die an regionalen Konzepten arbeiten. Die Gemeinden befinden sich darüber hinaus im Austausch, wie die Zusammenarbeit zukünftig geleitet werden soll.
Der Weg, der vor uns liegt, ist unklar. Manche Wegmarke können wir bereits sehen und wir arbeiten daran, sie zu erreichen. Manche Fragen können wir zum aktuellen Stand gut beantworten, andere bleiben offen. Für uns alle ist das eine herausfordernde Situation. Unsere Gemeinden liegen uns am Herzen. Und gemeinsam finden wir heraus, wie wir Gemeinde sein werden; neu, anders, vertraut. All das, was auch an Gutem vor uns liegt – und es wird gut werden! – finden wir nur heraus, wenn wir den Weg gehen.
Ich habe Fragen, an wen wende ich mich?
Für Fragen steht der Vorsitzende der Steuerungsgruppe, Pfarrer Sebastian Stussig (sebastian.stussig@kirche-bielefeldoder 0171/2950055), zur Verfügung.